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Gothic-/Fetisch- & Bizarre-Talk 23. 05. 2012, 10:12 *
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Autor Thema: schlankheitswahn und übergewicht  (Gelesen 5779 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
MissMarlaSinger
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« am: 21. 08. 2005, 22:03 »

eine sache die mir auf dem herzen liegt...

seit einiger zeit sind mir wieder mädchen aufgefallen in der "schwarzen szene" , aber auch im alltag , die stark untergewichtig scheinen oder das krasse gegenteil sind und zu starkem übergewicht neigen.....
und so wollte ich mal anfragen wie eure persönlichen erlebnisse und erfahrungen , mit anorexie , bulemie , adipositas oder anderen eßstörungen sind oder waren...

mich würde interessieren , wie sehr wir uns durch ideal bilder und kunstprodukte beeinflussen lassen...
wie sehr schönheits ideale aus tv, musik und mode zeitschriften euch beeifnlussen...


was bedeutet für euch makelosigkeit und wo ist für euch die grenze das ihr nicht dem nach eifert was gerade modern ist...?

 vorallem würden mich erlebnisse  udn erfahrungen , erkrankungen udn ansichten unter der männer welt interessieren...?
wie sehr fühlen sich männer eigentlich von shcönheitsidealen unter druck gesetzt...?



meine grenze beginnt persönlich dort wo ich mich nicht mehr wohlfühle...
leider neige ich zu fettsucht/adipositas , da ich kein sättigungsgefühl oder übelkeits gefühl durch essen erlange...
daher kommt es bei mir häufig zu schwankendem gewicht...
je nach seelen lagen achte ich sehr darauf wie viel ich esse oder nicht...

je schlechter es mir geht um so mehr versage ich mir essen zeitweise , neige aber auch zu fressanfällen...
die dann natürlich auch nicht gesund sind...

genrell achte ich aber schon darauf welche lebensmittel ich im haus habe...
und wenn ich es mir leisten könnte würde ich bestimmt nur im bioladen kaufen...





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"Und so hab ich Marla Singer kennen gelernt. Ihre Lebensphilosophie war, dass sie jeden Augenblick sterben konnte... sie sagte, die Tragödie war nur, dass es nicht geschah."
laluna19
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« Antworten #1 am: 22. 08. 2005, 11:42 »

ich selber habe kein problem mit essen und den krankheiten die da so zugehören aber in meinem engsten fanilien kreis gibt es eine bulemie kranke und naja manchmal weiss ich nich recht wie ich damit umgehen soll aber bei ihr ist es auch seelisch abhängich wie sie sich fühlt und naja je schlechter es ihr geht desto öfter muss das klo herhalten......und bei der person weiss ich das es sich nicht mehr heilen lässt da es in den genen(richtig geschrieben?) liegt.....hört sich komisch an aber ist so und richtig angefangen hatt es als ihr mann bzw jetzt exmann ihr immer wieder gesagt hat sie sei zu dick und das is jetzt schon 18 jahre her aber gut man kann nichts dran ändern!

ich zu meinem teil lass mich von nichts beeinflussen also von keinen medien usw......solange wie ich mir gefalle und ich mich in meinem körper wohl fühle reicht das!!!
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du kannst nicht sagen das alles ok ist, wenn narben dich zeichnen!!!!
Gustl  
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« Antworten #2 am: 22. 08. 2005, 11:47 »

mich persönlich interessiert das Ideal bei Mann und Frau nicht.
Ich will mich wohlfühlen und wünsch des auch den anderen.
Leider kenne ich in meinem Umfeld Frauen die sich selbst kaputtmachen,
aber mehr wie reden kann ich nicht.
Ich sage auch immer wenn es denn sein muss, ändert Eure Essgewohnheiten, treibt Sport...etc...
aber mit dem Finger spielen, ist wohl einfacher...bzw. ist es ja auch eine Krankheit/Sucht die man nicht einfach abstellen kann.
Ich glaub auch das das alles noch schlimmer wird, die Umwelt scheint da gnadenlos zu sein Traurig
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manmachine73
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« Antworten #3 am: 22. 08. 2005, 15:32 »

Wie du schon schreibst, ist die festgestellte Bandbreite bzw. Diskrepanz kein szeneimmanenter Eindruck, sondern in der gesamten Gesellschaft feststellbar.

Allerdings ist speziell die "schwarze Szene" eine teils extrem körperbetonte, bedenkt man vor allem den aktuellen Klamottentrend (Wenig, noch weniger, wie von Satan erschaffen). Zwangsläufig fallen da selbst kleinste körperliche "Unzulänglichkeiten" auf, wobei Frauen untereinander sicherlich am wenigsten Gnade walten lassen, und Männer die Sache...hmm...oberflächlicher betrachten (Ja, ja...ich weiß, wir kucken und denken eh bloß mit den Eiern, aber die sind durch die Hose verdeckt und damit blind).

Zu mir selbst kann ich nur sagen, dass ich absolut gar kein Beuteschema hab' und bis heute nicht eindeutig bestimmen kann, was mich eigentlich an meinem Gegenüber fasziniert oder eben nicht. Gut, Proleten-Gehabe, unverhohlene Aggressivität und pauschales, undifferenziertes Um-Sich-Beißen auf BILD-Niveau(gegen Ausländer im Allgemeinen, Randgruppen, Arbeitslose, Ossis etc.) sind "no go's", die mich eher abschrecken.

Niemals würde ich von meiner Partnerin verlangen, sich körperlich nach meinem gusto zu verändern - schon gar nicht, um einem aktuellen Modetrend zu entsprechen. Mit einer Einschränkung in beide Richtungen: Wird es pathologisch, ziehe ich eine Grenze. Ich kann und will mir nicht zumuten, hilflos daneben zu stehen, wenn der Mittelpunkt meines Denkens und Fühlens bspw. künstlich ernährt wird oder andererseits keine hundert Meter mehr am Stück gehen kann, weil Bänder und Gelenke im Eimer sind.

Die Entscheidung, mit jemandem auf unabsehbare Zeit das Leben zu teilen, beruht bei mir auf eingehender Prüfung - meistens meiner selbst (Bin ich dem gewachsen und enttäusche nicht in Kürze? Kommt sie in ALLEN Lebenslagen mit mir klar? Signalisieren meine Eltern "Daumen hoch"? Ist die Aussteuer ausreichend? Hat sie gedient? Irgendwelche Nicht-Grufties im Stammbaum (Ist sie also halb- oder viertelbunt)? Quatsch!!!  Lächelnd  Lächelnd  Lächelnd ).
Kann ich die ernst gemeinten Fragen mit 'ner guten Zweidrittel-Mehrheit bejahen, ist auf immer und ewig "Beide-gegen-den-Rest-der-Welt" angesagt, eventuelle Schönheitsmakel (Orangenpelle, krasse Telefonitis *g*, Einpark-Schwäche, Gewicht, Symmetrie usw.) sind in diesem Zusammenhang sowas von Hupe.

Faszinierend ist dabei immer wieder, wie sich ein Mensch doch subjektiv verwandelt, je näher man ihn/sie kennen lernt. Bislang war ich ausnahmslos in der glücklichen Lage, die Metamorphose von "interessantes Mädel" in "schönste Frau der Welt" zu erleben. Nachteil: Geht's letztendlich in die Brüche, wirkt dieser Eindruck verdammt lange und schmerzhaft nach.

Von mir selbst verlange ich nix Unmögliches, bewege mich aber gefährlich nahe am Rand der sog. Sport-Bulimie. Der Grund ist eigentlich ganz simpel: Leider konnte ich mich vor ein paar Jahren nicht der Katharsis erwehren, die viele Männer früher oder später trifft: Die Ausdünnung des Haupthaars. Aus der bitteren Erfahrung heraus, absolut nix dagegen tun zu können, hab' ich mir geschworen, alles, was ich an mir beeinflussen kann, auch permanent im Auge zu behalten. Dabei hab' ich's total leicht, an meine Drogen zu kommen: Bin seit vielen Jahren begeisterter Tennisspieler, und unser Club ist mit allem Pi Pa Po ausgestattet - Fitnessraum, Schwimmbad, Sauna, Solarium und eben Tennisplätze (Wer hätte das gedacht?  Zunge ) nur ein paar Meter auseinander (Und das für nur 210 Mücken im Jahr. Kann man doch nicht meckern). Mein selbst auferlegtes, tägliches Programm nach der Arbeit: 40 km Fahrrad (dabei bewegt sich das Ding keinen Millimeter - voll frustrierend  Zwinkernd ), Dreiviertelstunde Geräte, eine Stunde schwimmen. Der innere Schweinehund ist manchmal neun Meter groß, aber wenn man total groggy aus dem Wasser steigt, vor Endorphinen fast platzt, weiß man, wofür's gut war. Maximal drei Tage ohne Sport, und ich dreh' durch.
Leider treibt dieser Fitnesswahn speziell am Wochenende recht skurrile Blüten: Wenn ich nicht mindestens eine Trainingseinheit konsequent durchgezogen hab', bevor ich in irgendeinem Gruftladen aufschlage, ist mit Wohlfühlen Essig. Wenn dann noch ein Spiegel in der Nähe ist: Laune endgültig im Eimer. Fotos gehen natürlich gar nicht, bin ständig auf der Flucht vor den Typen mit Kamera.
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darkon
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« Antworten #4 am: 22. 08. 2005, 17:09 »

Ich denke mir mal, daß das Problem nicht typisch für die schwarze Szene ist.

Leider!

Ich bin ja selbst oft genug "Opfer" von oberflächlichen Idioten, die meinen Waschtrommelbauch belästern. Im Allgemeinen ignorier ich das aber oder konter halt einfach mit Mut zur Masse. Immerhin bekam ich so den Titel "Oldschool-Walze" verpasst, und trage ihn mit Stolz.  Lächelnd  
Das kommt aber vielleicht daher, daß ich bis vor wenigen Jahren gesundheitlich bedingt ziemlich mager war (60 Kilo bei 1,81 m) und eigentlich recht froh bin, daß es mir wieder gut genug geht um zuzunehmen.


Solange man einfach nur nicht dem Idealbild entspricht und sich selbst wohl fühlt dabei  ist das meiner Meinung nach kein Thema.

Bedenklich ist es halt, wenn man durch eine psychische Störung keine Kontrolle mehr hat. Aber das ist als Aussenstehender schwierig zu beurteilen...
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DunklesHerz
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« Antworten #5 am: 23. 08. 2005, 00:35 »

Habe zwar keine Krankheit, aber ich kenne dieses Problem nur zu gut. Aus mehreren Perspektiven sogar.

Bin 1,86 groß und wiege 67 Kg. Dieses Gewicht ist für einen Mann ziemlich gering, jedoch hängt es bei mir nicht an der Menge der Nahrungsaufnahme, sondern einfach daran, dass ich auf Gedei und Verderb nicht zunehme. ( Ich spüre hier schon die neidischen Blicke einiger  Zwinkernd  Spaß wieder beiseite )
Seit Jahren schlage ich mich mit so netten Namen wie "Spargel" oder anderen Bemerkungen herum.
Warum? Weil es in unserer mediengeprägten Gesellschaft als "Idealbild des Mannes" gilt, groß, muskulös und "breit" zu sein ( oder einen Waschbrettbauch zu haben )
Was von diesem Bild abweicht, entspricht nicht dem "Schönheitsideal".

Von mir kann ich behaupten, dass ich einfach trotzdem damit Lebe. Einfach aus dem Grund, weil ich mich über Personen, die über andere urteilen anhand des Ideals, einfach nur amüsieren kann. Denn sie haben sich beeinflußen lassen.
Schlimm wird es allerdings dann, wenn solche Kommentare auf  fruchtbaren Boden fallen. Dies führt schließlich zu den oben genannten Krankheiten.

Meine Wenigkeit gehört zu den Menschen, die kein wirkliches Idealbild von einem Partner haben. Das Gefühl entscheidet und es ist mir dann herzlich egal, ob die Person die ich mag oder liebe schlank, kräftig oder sonst irngendeinen Makel hat. Dieser macht es doch erst interessant.

Durch diese Einstellung jedoch, kocht mir einfach jedesmal die Galle über, wenn jemand von sich zu behauptet er wäre zu dick ( Frauen ), sei es im Spaß oder im Ernst. Vor allem dann, wenn ich der Meinung bin, dass sie zu der hübschen Kategorie zählen.

Welche Frage sich bei mir stellt, ist mangelndes Selbstbewußtsein der Auslöser für all diese Problem oder sind die Medien in ihrer Beeinflußung so gut geworden?


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MissMarlaSinger
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« Antworten #6 am: 23. 08. 2005, 01:05 »

ich für meinen teil kann nur sagen , das es gar nicht mal die medien sind die mich da beeinflussen , warum ich manchmal nicht genügend selbstbewusstsein ahbe , sondern das männer sehr oft dann doch eher auf die kleinen modepüpchen stehen udn amn sich dann selber fragt ob man nicht aufgrund seines aussehens weniger wert ist...

mag zwar nicht toll klingen , aber bei mri ist es leider so...
aber ich ahbe ja auch so oder so einige psychische probleme...
das ist wohl dann noch mit ein grund...

also alles etwas schwieriger und komplexer zu betrachten...
denke ja auch nicht immer so...
nur manchmal...
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"Und so hab ich Marla Singer kennen gelernt. Ihre Lebensphilosophie war, dass sie jeden Augenblick sterben konnte... sie sagte, die Tragödie war nur, dass es nicht geschah."
DunklesHerz
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« Antworten #7 am: 23. 08. 2005, 01:58 »

@MissMarlaSinger
Meine letzte Frage war, eigentlich an niemanden persönlich gerichtet, aber du hast die Frage offen beantwortet. Das spricht schon von einem gewissen Selbstbewußtsein.

Dabei wurde jetzt ein weiteres Thema angeschnitten, nämlich uns Männer.  Leider muß ich dir da zustimmen, dass viele die Frau/Freundin als Prestigeobjekt betrachten, ob bewußt oder unbewußt.
Die Frau steht manchmal wirklich auf der gleichen Stufe wie ein Auto und dies finde ich sehr traurig.

Generell sind es meist Frauen/Männer die psychische Probleme haben ( und sich häufig aus einer Grundeinstellung nicht selber mögen) die anfällig für so etwas sind.

Näher drauf einzugehen, würde aber jetzt den Rahmen des Themas sprengen.
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RedMabuse
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« Antworten #8 am: 23. 08. 2005, 13:50 »

In "unserer" Szene gibt es aber auch durchaus verschiedene Sichtweisen.

Zwar behauptet  MissMarlaSinger, sie sei nicht mein Beuteschema - und damit hat sie durchaus recht. Aber sie ist durchaus das Beuteschema anderer Männer und Frauen.

Andererseits stoßen die Frauen, die in mein Beuteschema passen auch durchaus in meinem Bekanntenkreis auf Ablehnung. (Und sei es nur mit: "Was ein Zinken!")  Lächelnd  

Aber gerade bei uns ist die Diversifikation eben groß genug.

Daß es Ausnahmen gibt (die ich dann Geschmacks-Terristen nenne: Menschen nämlich, die anderen voreschreiben wollen, wie sie auszusehen haben; was sie anzuziehen haben, und am besten noch, in welche Clubs sie zu gehen haben), will ich nicht bestreiten.

Aber von diesen Ausnahmen mal abgesehen: Für jeden ist was in unserer Szen dabei.

Noch mal ontopic:

Auch ich möchte noch ein paar Pölsterchen loswerden. Aber insgesamt gesehen bin ich mit meinem Aussehen ganz zufrieden. Wenn ich mal betrachte, wie ich früher ausgesehen habe...
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"Je älter man wird, desto mehr bedauert man es, in seiner Jugend manchen Versuchungen nicht erlegen zu sein." - Robert Anson Heinlein

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manmachine73
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« Antworten #9 am: 23. 08. 2005, 14:05 »

Bedenkt man einige deiner EL-Outfits, wünschen sich sicher manche sehnlichst diese Zeit zurück   Zwinkernd
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darkon
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« Antworten #10 am: 23. 08. 2005, 16:30 »

Also dieses "Besitztum"-Denken ist aber keine reine Mann-Frau Sache.

Das gibt es meiner Erfahrung nach in jeder Kombination, und ich finde sie alle zum Kotzen. thumbdown

Das hat in meinen Augen schon etwas von einem Mißbrauch, da der "Besitzer" das Bedürfniss seines Partners/Partnerin nach einer Beziehung ausnutzt um sich ein Statussymbol zu halten. Meistens geht dann ja auch noch jegliches eigenständiges Denken drauf und es ist nur noch das gut, was der "Partner" auch gut findet.   :hammer:  
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RedMabuse
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« Antworten #11 am: 23. 08. 2005, 16:56 »

Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust.

Wenn mein Partner sich beispielsweise eine neue Frisur zulegen möchte, würde ich schon gerne vorher um meine Meinung gefragt werden.

Sollte sich aber die Frau meines Herzens auf einmal einen konkaven Bob schneiden lassen, wüsste ich nicht, ob mich das freuen (wg. toll aussehen) oder mißtrauisch machen würde (wg. Persönlichkeit aufgeben).
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Phantom
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« Antworten #12 am: 23. 08. 2005, 17:40 »

Zitat
mich würde interessieren , wie sehr wir uns durch ideal bilder und kunstprodukte beeinflussen lassen...
wie sehr schönheits ideale aus tv, musik und mode zeitschriften euch beeifnlussen...

medien beeinflussen einen schon, aber viel mehr wird man durch sein umfeld beeinflusst.

beispiel 1: stellt dir vor du sitzt neben deiner schwester, während die tante sie die ganze zeit anhimmelt, wie hübsch und schlank sie doch sein.

beispiel 2: schule. tussis, die nichts besseres zu tun haben als auf einen rum zu trampeln, weil man anders ist.

weil man natürlich dumm und naiv ist in seinen jungen jahren versucht man sich an zu passen, sich zu ändern. wird psychisch krank, körperlich vielleicht auch, ist geprägt fürs leben.

auch die männerwelt ist nicht zu beneiden. ich bin immer wieder fassungslos, wie viele kerle es doch gibt, die vom six-pack träumen, weil sie glaube das macht sie beid en frauen attraktiver. bei manchen vielleicht...

@MissMarlaSinger: kann mich dir teilweise anschliessen. aber es ist aber auch nicht gerade toll, wenn man nur nach seinem aussehen beurteilt wird und alles andere egal ist. hauptsache trophäe zum angeben und besitzen.


mein beitrag dazu.
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Mondenkind


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« Antworten #13 am: 25. 08. 2005, 13:17 »

Ich finde, dass das kein spezielles Problem einer bestimmten Szene ist. Das Problem haben glaube ich alle Menschen, die keine Angst haben müssen zu verhunger ...

Persönlich finde ich, dass ein gut gebauter Körper schon fast ein Muss ist.  Ist aber, glaube ich, Geschmackssache. Und ob mir das jetzt von der Gesellschaft vorgelebt wurde bzw. woher das kommt, dass ich diese Meinung hab, ist mir sowas von egal.

Was ich nur ziemlich widerlich finde, ist das in der Schwarzen Szene immer mehr Männer weiblichere Körper haben als Frauen. Kerle in Mini-Röcken, Korsagen etc. Das geht nu echt nicht. Aber warum auch immer, die schwarze Damenwelt scheint drauf zu stehen.
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MissMarlaSinger
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« Antworten #14 am: 25. 08. 2005, 15:34 »

also ich persönlich stehe nicht auf weibliche männer...
im gengeteil...

aber ich ahbe ja schon den gesamten eröffnungs text so geschrieben das wohl klar sein müsste das ich dieses problem nicht nur in der szene sehe , sondern in der gesamten gesellschaft...

ein muss , wie du das formulierst mondenkind , finde ich hatt wieder was indoktriniertes...
denn ich muss gar nichts...
es sei denn ich erlege es mir selbst auf...

mein einziges muss ist  es irgendwann mal zu sterben...

und was die beantwortung der frage , die eigentlich nicht gestellt wurde angeht ...:das past shcon...
ich beantworte gerne ungefragt sachen...Zwinkernd

hab ich was vergessen...?
hm...
nein , ich glaube das wars für heute...Zwinkernd
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« Antworten #15 am: 25. 08. 2005, 18:36 »

Zum Glück sind die Geschmäcker der Menschen verschieden, denn sonst wäre die Menschheit schon ausgestorben oder hätte sich gegenseitig zerfleischt. Ich finde es auch nicht so toll, wenn vor mir ein Mann im Mini rumhüpft, aber wenn es ihm gefällt von mir aus. Wichtig ist jedoch für mich trotzallem den Respekt vor ihm zu wahren. Auch wenn ich nicht unbedingt von mir aus das Gespräch suchen würde, sollte es dennoch dazu kommen, versuche ich mich aber wie mit jedem anderen zu unterhalten.

Leben und Leben lassen ist mein Motto dazu
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BigBlackMan
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« Antworten #16 am: 26. 08. 2005, 01:35 »

Also Ich lebe so wie ich mich wohl fühle.. Daran hat sich zwar in letzter Zeit was geändert und wenns nach mir geht dann ändert sich auch noch n bißchen was.. aber dabei richte ich mich nich nach irgendwelchen Trends... Hmm

Wenn ich mir aber so die Läden für schwarze Klamotten anschau dann scheint es nur androgyne, schmalschultrige und kleinwüchsige Kerle zu geben... Irgendwie find ich da nie was...  :question:   verärgert  
Naja das gilt ja nich nur für schwarze Läden.. Kann man auch gestrost erweitern .

Diesem ganzen Trend zu Metrosexualität oder wie man des neuerdings nennt kann ich nix abgewinnen...
Was finden frauen an so öhm desorientierten wesen?? Ich mag doch auch Frauen die Frauen sind...

Naja... solang Sie mir ihre Sicht nicht aufzwingen wollen... Seis drum.. Wie ich hier lesen kann gibt es ja doch ein paar Leute die des ähnlich sehen  Lächelnd  

Ansonsten gilt.. jedem Tierchen sein Plaisierchen. Auch wenn ich es nich immer versteh *G*
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- William von Baskerville -

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« Antworten #17 am: 26. 08. 2005, 11:40 »

Irgendwie macht es auf mich den Eindruck, dass in unserer Szene viele Frauen keine muskulösen Männer wollen, sondern eher ziemlich schlanke Kerle, gerne auch ziemlich feminim. Hab ein paar meiner Freundinnen aus der Szene zu meiner Theorie befragt, und das Ergebnis war immer ähnlich: Die meisten Damen wollen eher den Ville Valo Typ, also langhaarig, dezent geschminkt (nicht zuviel) und ziemlich schlank... Lg
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Wygnus
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« Antworten #18 am: 26. 08. 2005, 12:51 »

Ja und mit Bauchansatz und kurzen Haaren oder beginnender Halbglatze schwinden dein Chancen immer weiter. Wenn du dann darüber hinaus nicht auf Röcke und Schminke stehst, sieht es ganz Übel aus.

MfG Arne
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« Antworten #19 am: 26. 08. 2005, 12:58 »

Ich glaube, der Eindruck entsteht ganz einfach, weil genau die Frauen auf die man steht genau auf die Kerle stehen, die nicht dem eigenen Typus entsprechen.

(Gilt umgekehrt natürlich genauso)

Und was die Statistik auch noch verfälscht: Wenn Du einen Korb gibst, sagst Du eher: "Hömma, Du stinkst.", oder "Dein Charakter passt mir nicht", oder "Du kannst bestimmt nicht vögeln"? Ich wette, Du bist genauso höflich wie alle anderen Menschen und sagst: "Sorry, Du bist einfach nicht mein Typ - ich stehe mehr auf <hier Gegenteil des Aussehens des Gegenüber einsetzen>"

Dabei hätte diese nervige Schnecke mit der Piepsstimme und ohne Geschmack, dafür aber mit arrogantem Tont, die mir da gerade gegenüber steht, auch dann keine Chance, wenn sie in dem Traumfraukörper steckt...
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« Antworten #20 am: 26. 08. 2005, 18:31 »

Hey, ich sprech doch nicht jede an, ob ich ihr Typ wäre (und daraufhin deine genannte Antwort kriegen würde)  L&auml;chelnd
Hab nur am Mera Luna ein paar Freundinnen aus ner andren ähem *singlebörse*  Zwinkernd  getroffen, und immer wieder bemerkt, dass die so nen Ville Typen im Blickfeld hatten und davon schwärmten, ihn anzusprechen, nur sich nicht zu trauen  L&auml;chelnd
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darkon
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« Antworten #21 am: 26. 08. 2005, 22:57 »

Naja, das mit dem "Traumtypen" würde ich nicht so verallgemeinern.

Wenn ich sehe wieviel kräftige Glatzen in einer festen Beziehung sind, da können die gar nicht "out" sein. Zwinkernd

Vermutlich achtest du einfach mehr auf die Frauen, die auf die schmalen, langhaarigen abfahren als auf die Frauen, die kräftige Glatzen gut finden.
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Coldness_of_Heart
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« Antworten #22 am: 28. 08. 2005, 17:30 »

scheinbar ^^
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manmachine73
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« Antworten #23 am: 30. 08. 2005, 15:27 »

Zitat
Bei Frauen schwankt der Typgeschmack auch mit dem Zyklus. Während des Eisprunges bevorzugen Sie "starke" Männer, die für Ihren möglichen Nachwuchs sorgen können. Danach stehen sie auf "Milchbubis".


Na klasse...heißt also, während der Eisprung-Phase fressen wie ein Scheunendrescher, um sich das ganze Zeug nachher binnen kurzer Zeit wieder runter zu hungern. Jo-Jo-Effekt quasi als Lebensaufgabe. Deshalb also haben Männer 'ne eklatant niedrigere Lebenserwartung als Frauen.
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Black Soul
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« Antworten #24 am: 30. 08. 2005, 18:16 »

Leider wird der Schlankheitswahn gerade bei jüngeren Mädels durch die Gesellschaft, über die Medien und ihrem Umfeld (welches widerum durch die Medien beeinflusst sind!) geschürt. Habe erst neulich nen Gespräch mitbekommen, wo die Mädels sich gegenseitig übertroffen haben, welche Makel ihr Körper doch hat. Einige vertreten ja sogar die Theorie dass rauchen einen "schlank" hält.  :knockout:  Dann hätte man weniger Appetit und wenn das nicht reicht hungern sie sich krank oder stecken den Finger in den Hals....
Doch auch bei den Models geht der Trend zur Zeit weg von den fast knabenhaften Körpern...

Ich persönlich lasse mich heute nicht mehr von anderen beeinflussen, wobei ich zugeben muss das dies in früher Jugend sehrwohl der Fall war. Meine Wenigkeit hatte ein paar Pfunde zuviel, ein Nasenfahrad und eine Zahnkette während der Pubertät. Kein leichtes Leben, wie sich jeder vorstellen kann. In einem noch nicht so gefestigtem Alter schmerzt es verdammt sehr mit allen möglichen Spitznamen tituliert zu werden. Verstärkt durch den Blick in den Spiegel, den man im Grunde zerschlagen will, da man sich selber nicht erträgt...

Wie dem auch sei...irgendwann war auch meine persönliche Schmerzgrenze erreicht. Ich wollte mich wieder wohlfühlen in meiner Haut und sexy Klamotten tragen. So fing alles an und ich nahm innerhalb von ca. zwei Jahren 25 kg ab und hatte leichte Schwierigkeiten dann zu sagen "Nu reicht es auch"!
Es gibt da noch die ein oder andere "Problemzone" doch damit kann ich leben. Treibe drei mal die Woche Sport damit das auch so bleibt und habe mir geschworen das es nicht noch einmal soweit kommt..

Ob ein paar Pfunde zuviel oder nicht spielt doch im Grunde auch keine Rolle, solange es nicht gesundheitsgefährdend wird. Im Mittelpunkt sollte immer das Wesen eines Menschen stehen!
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Hoffnung ist der krankhafte Glaube an den Eintritt des Unmöglichen...
Wer von der Hoffnung lebt, stirbt an Enttäuschung...
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