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Gothic-/Fetisch- & Bizarre-Talk 20. 05. 2012, 19:11 *
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Autor Thema: Nur ein Bild!  (Gelesen 4702 mal)
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Dark Witch
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« Antworten #25 am: 04. 12. 2006, 18:21 »

Cooles Bild ;-) Diskriminierend, aber hat was. Würd ich als T-Shirt anziehen *gg*
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Der Tod dauert das ganze Leben und hört vermutlich auf, wenn er eintritt. (Marie in Bandits)

Wenn man einen Mann mit einer Katze kreuzen würde, würde es den Mann verbessern, die Katze leider nicht (Mark Twain)
darkon
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« Antworten #26 am: 05. 12. 2006, 12:06 »

Ich find das albern.  thumbdown

Es ist doch vollkommen normal und nicht ungewöhnlich, daß sich nachkommende Generation anders kleiden/stylen als die vorherige Generation. Das ist prinzipiell auch gut so, denn eine Szene die nur im eigenen Saft schmorrt und nie eine Verjüngung erfährt ist sehr bald eine tote Szene.

Die Herren und Damen Ultratrue können ja gerne ihre schwarzen Sackgewänder und die spitzen Schnallenstiefel tragen, verbietet ihnen ja keiner.
Aber man sollte einfach mal genug Respekt für die Geschmäcker von anderen aufbringen.

Ich kann auch mit vielen "neuen" Sachen nix anfangen (zum Beispiel die ganzen Hellectro-Sachen oder dieser "Mayday-Mayday-Mayday"-Industrial), aber deswegen kann ich doch anderen Leuten gönnen ihren Spaß damit zu haben. Ich muß mir das ja nicht antun.


Die Szene ist groß genug, daß man nicht zu den Puschelgirlies gehen muß.
Und wenn man seine Musik und seinen Style unterrepräsentiert fühlt, muß man halt mal den *oops* hochbekommen und selbst was organisieren.
Das sollten die angeblich so truen Leute doch noch aus den Achtzigern kennen....  Lächelnd
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Wygnus
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« Antworten #27 am: 05. 12. 2006, 16:39 »

I denn eine Szene die nur im eigenen Saft schmorrt und nie eine Verjüngung erfährt ist sehr bald eine tote Szene.

 


Würde doch gut zur Gozhicszene passen  Lächelnd  Lächelnd  Lächelnd

Es geht hier doch nicht drum das wir sie vergraulen wollen. Das könnte man sowieso nicht. Puschel sind wie ein übler Bandwurm  devil_69
Aber dennoch darf man doch Plakativ und Humorvoll (und nichts anderes ist dieses Bild/T-Shirt) gegen Sachen vorgehen die einem nicht gefallen. Und viele (nicht alle) dieser Technokinder sind oberflächlich was mich mehr stört als das Outfit.
Aber so wie du das hier schreibst könnte man fast glauben wir hätten vor mit Baseballschlägern gegen Puschel vorzugehen, nicht mit nem Bild.
Und naja, wenn es sie stört ist es ihr Prob. Mir bereitet dieses Übermaß an Neonfarben ja auch Augenkrebs  Lächelnd

Sieh das alles mal nicht so eng..

MfG Arne
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Wygnus
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« Antworten #28 am: 05. 12. 2006, 16:44 »

I


Und wenn man seine Musik und seinen Style unterrepräsentiert fühlt, muß man halt mal den *oops* hochbekommen und selbst was organisieren.
Das sollten die angeblich so truen Leute doch noch aus den Achtzigern kennen....  Lächelnd


P.S.
Wurde oft genug versucht und ist gescheitert. Warum? Erstens weil mittlerweile jeder Clubbetreiber die Kosten vor Augen hat und deshalb auf Mainstream und die Masse setzt. Das heißt geeignete Locations bekommt man kaum.
Und zweitens wollen viele der älteren nicht aus ihren angestammten Clubs raus. Lieber im alten Club stehen und sich ärgern und hoffen das man irgendwann das Zepter wieder übernehmen kann, anstatt sich auf einen neuen Club einzulassen (wenn den Mal eine Location gefnden wurde).
 :knockout:
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Astarte


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« Antworten #29 am: 05. 12. 2006, 20:55 »

Recyclen würde ich dann vielleicht doch nicht empfehlen, wer weiß, was für schleimige Kreaturen dabei rauskämen. Hinterher erstrahlen wir alle noch im gleißenden Lichte und das pünktlich zum bevorstehenden "Fest". Nunja, werd mir das Bild wohl auch mal downloaden, kommt auf meine Jacke!
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darkon
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« Antworten #30 am: 05. 12. 2006, 21:12 »


Wurde oft genug versucht und ist gescheitert. Warum? Erstens weil mittlerweile jeder Clubbetreiber die Kosten vor Augen hat und deshalb auf Mainstream und die Masse setzt. Das heißt geeignete Locations bekommt man kaum.
Und zweitens wollen viele der älteren nicht aus ihren angestammten Clubs raus. Lieber im alten Club stehen und sich ärgern und hoffen das man irgendwann das Zepter wieder übernehmen kann, anstatt sich auf einen neuen Club einzulassen (wenn den Mal eine Location gefnden wurde).
 


Tja, dann würde ich mich aber nicht über die Szene aufregen, wenn ich meinen Hintern nicht hochbekomme.


Es ist sicher nicht einfach, aber es geht durchaus was "neues" auf die Beine zu stellen.
Wenn das Konzept nicht vollkommen am Markt vorbei gestaltet wurde, dann werden auch ein paar Leute kommen. Man muß halt nur den Mut haben es auch mal zu probieren.

Achja, ich weiß durchaus wovon ich spreche. Hab ich doch erst letzten Monat den Reanimation-Club wiederbelebt.
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Ivain
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« Antworten #31 am: 06. 12. 2006, 09:29 »

Hm...

Da gibt es Leute, die sind seit Jahren in einer Szene, haben sie in ihrem Umfeld vielleicht sogar mit geprägt.
Dann gibt es eine Entwicklung, die diesen Leuten nicht gefällt.
Sie reagieren mit Humor, wenn auch sarkastischem, darauf.

Als Reaktion bekommen sie (pauschalisiert, aber zutreffend):
"Du bist diskriminierend!
Wenn dir nicht paßt, was aus deiner Szene wird, dann hau halt ab und mach sonstwo dein eigenes Ding."


Habe nur ich das Gefühl, daß hier irgendwas schief läuft ?
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Toleranz führt zum Erbrechen, wenn sie dem Blöden gilt. -sehr frei nach Thomas Mann
Ellinian
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« Antworten #32 am: 06. 12. 2006, 09:38 »

Ich hatte ja eigentlich auch gedacht, dass ein gewisser Humor spätestens seit  "Einheitsschritt" Zwinkernd

durchaus innerhalb der "Szene" bekannt sein sollte ....

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es lebe hoch die euphorie
doch mag ich auch melancholie
denn nur wer manchmal melancholisch
ist auch zur rechten zeit euphorisch
natürlich ist das rein rethorisch
doch das, das ist bei mir notorisch
Wygnus
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« Antworten #33 am: 07. 12. 2006, 08:04 »

@Ivain
Das sehe ich genauso.

@darkon
Wenn du den Humor darin nicht sehen kannst, tut es mir leid für dich. Ich sehe ihn durchaus.

Was mich mittlerweile sehr annervt ist diese dauernd geforderte Toleranz allem gegenüber.
Will ich nicht. Aus welchem Grund sollte ich auch Dingen gegenüber tolerant sein, die meinen Wertvorstellungen widersprechen?
Ich werde niemanden nur wegen seines Aussehen, seines Alters, seinem Kleidungsstil oder seinem Musikgeschmack verurteilen - wie gesagt ich sehe das T-Shirt as Humor.
Und ja die Szene war tolerant - sie war offen für diejenigen die sich in der Gesellschaft nicht zugehörig fühlten konnten, für diejenigen die anders waren. Aber das deshalb innerhalb der Szene eine Friede, Freude, Eierkuchen Atmosphäre herrschte wage ich zu bezweifeln.
Toleranz ist wichtig, aber nicht (wie Leroy es so schön ausdrückt -> siehe schwarzer Humor) bis zur Vergasung.
Damit würde man mehr kaputtmachen als retten.
Und ich stehe zu meiner Intoleranz. Einigen Dingen gegenüber will ich nicht Tolerant sein.

MfG Arne
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darkon
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« Antworten #34 am: 10. 12. 2006, 22:00 »


Was mich mittlerweile sehr annervt ist diese dauernd geforderte Toleranz allem gegenüber.
 



Kein Mensch will Toleranz. Denn Toleranz bedeutet, daß das was toleriert wird falsch oder ein Fehler ist.
Es geht um Akzeptanz.


Und warum sollte ich mir überhaupt Gedanken darüber machen was jemand anhat? Es ist doch nicht zuviel verlangt einen anderen Geschmack einfach zu akzeptieren ohne sich da einen Kopf drüber zu machen.

Mir sind Leute die "unakzeptable" Klamotten tragen und dazu stehen lieber als die Leute die sich über die Klamotten von anderen lustig machen.

Und was den Witz angeht....
Sorry, aber etwas das man nicht mag als Symbol in ein Verbotsschild zu setzen ist nicht mehr witzig. Das ist schlicht und ergreifend ausgelutscht und unoriginell. Diesen "Witz" hatten schon tausend Leute vor etlichen Jahren über tausend andere Sachen gemacht.
Wer darüber noch lachen kann, der lacht vermutlich auch über Furzkissen.
[[editby=darkon=1165784562]]
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Ivain
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« Antworten #35 am: 11. 12. 2006, 11:02 »


Was mich mittlerweile sehr annervt ist diese dauernd geforderte Toleranz allem gegenüber.
 


Kein Mensch will Toleranz. Denn Toleranz bedeutet, daß das was toleriert wird falsch oder ein Fehler ist.
Es geht um Akzeptanz.
 


Ach ?
Komisch, dann haben also all die Szenediskussionen um Tol(l)eranz sich um den falschen Begriff gedreht ?


Und zum Thema:
Ich wiederhole noch mal eine Frage, die mir in dem Zusammenhang immer wieder durch den Kopf geht.
Die Gothicszene entwickelte sich aus der Punkszene.
Beide Szenen haben als Grundlage u.a. gemein, daß sie sich in ihrem Stil sowohl modisch, musikalisch und philosophisch  von  der "normalen  Gesellschaft" abgrenzen.
Im Kern ist also jede dieser beiden Szenen aus einer Ablehnung und dadurch bewußten Hinwendung zu einem anderen Lebensstil entstanden.
Wer hat dann eigentlich, und wann die - ob der Entstehungsgeschichte vollkommen absurde - Forderung, Toleranz oder Akzeptanz müsse das zentrale Gut der Szene sein, postuliert ?

Und vor allem....

Toleranz und Akzeptanz bedeutet für mich nur, "Leben und Leben lassen".
Ich denke, niemand wertet "Ungruftige" menschlich ab, oder verweigert ihnen irgendwelche fundamentalen Rechte.
Es muß aber erlaubt sein, in einer Szene, die ursprünglich einen eigenen Stil vertritt, bewußte und z.T. provokante Brüche gegen diesen Stil als szenefremd zu bezeichnen.
Wenn die hier angesprochenen "Plüschis" mehr nach Techno, als nach der Gothicszene gehen, wo ist da Intoleranz oder etwas ähnliches, dies so zu sagen ?
Achja, bevor darauf wieder rumgeritten wird...
Als der Szene angepaßten Stil verstehe ich nicht, zwingendermaßen dem letzten Aderlaß XtrX oder sonstwas Modehype hinterherzuhecheln, Gothic darf und soll ja vielfältig sein. Vom schlichten Schwarz bis zu extravagtent Stilings ist eine große Bandbreite verfügbar. Aber ein Stiling, das bewußt konträr geht, das ist ein anderes Thema.


Warum darf eine Szene, speziell eine Szene, die aus den oben erläuterten Gedanken enstanden ist, nicht sagen "Ich akzeptiere dich als Mensch, aber in dieser Form gehörst du nicht in diese Szene?"

Warum muß man, um etwas Akzeptanz entgegenzubringen, auch gleich akzeptieren, daß es sich innerhalb der eigenen Szene breitmacht ? (Überspitztes Beispiel: Ich akzeptiere auch die Fetischszene. Ich erkenne auch die Überschneidungen der Gothic- und Fetischszene. Ich würde trotzdem nicht wollen, daß auf einer normalen Gothicveranstaltung halbnackte Menschen auf der Tanzfläche zu "spielen" anfangen. Dafür gibts dann die entsprechenden Partys)

Und wieso darf jemand, der so intolerant ist, sich bewußt und provokant über die Wünsche anderer hinwegzusetzen, im Gegenzug bei leisester Kritik lauthals fordern, daß diese Verhaltensweise gefälligst toleriert wird ?

Fragen über Fragen.
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darkon
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« Antworten #36 am: 11. 12. 2006, 12:20 »


Ich wiederhole noch mal eine Frage, die mir in dem Zusammenhang immer wieder durch den Kopf geht.
Die Gothicszene entwickelte sich aus der Punkszene.


Das ist wohl schon der grundlegende Fehler.
Das galt mit viel Drücken, Hängen und Würgen vielleicht noch für die Waver aus den frühen Achtzigern.
Aber damals kamen schon Einflüße aus dem New Romantic und Industrial/Electropunk (DAF, TG etc.) hinzu.

Und wie jede andere Szene auch verändert sich die Musik und das Drumherum durch äußere Einflüße im Laufe der Zeit. Es fächert sich weiter auf in viele kleine Subszenen.

Denn genau das ist meiner Meinung nach das Problem.

DIE schwarze Szene gibt es in meinen Augen nicht, es gibt viele Subszenen die sich unter diesem Dach drängen.
Gothic, diverse Metals, Minimal, EBM, Industrial (echter), Industrial (der Technokram der heute als Industrial läuft), Dark Electro, Hellectro, Wave, Neofolk, Mittelalter(-rock), Batcave, Fetish/SM (sticht etwas heraus, da es hier weniger um Musik geht Zwinkernd ) und und und..,

Und Hand aufs Herz, die Puschels sind doch am ehesten bei Industrial (Techno) und Hellectro zu finden.
Und diese Veranstaltungen zu meiden ist recht einfach. In FFM muß man nur sämtliche Partys von MSTH, das Tanzlabor und das KUZ meiden (letzteres zu boykottieren ist sowieso die bessere Wahl Lächelnd )

 
Zitat

Beide Szenen haben als Grundlage u.a. gemein, daß sie sich in ihrem Stil sowohl modisch, musikalisch und philosophisch  von  der "normalen  Gesellschaft" abgrenzen.
Im Kern ist also jede dieser beiden Szenen aus einer Ablehnung und dadurch bewußten Hinwendung zu einem anderen Lebensstil entstanden.
Wer hat dann eigentlich, und wann die - ob der Entstehungsgeschichte vollkommen absurde - Forderung, Toleranz oder Akzeptanz müsse das zentrale Gut der Szene sein, postuliert ?  


Das mag mal in den Achtzigern gegolten haben.
Mittlerweile ist die schwarze Szene wieder mal Teil des Mainstreams geworden. Traurig

Ich erinnere nur an diese Popstars-Band, die sich gottseidank schnell wieder aufgelöst hatte...
In den Charts sind immer wieder mal Bands aus diesem Bereich zu finden und wie man so hört gibt es immer mehr Szenegerechte Klamotten bei Ladenketten ala Pimkie.

Gothseidank ist HipHop und BlackMusic derzeit stark genug um diese Einflüße in den Mainstream relativ gering zu halten....
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Ivain
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« Antworten #37 am: 11. 12. 2006, 13:10 »


Ich wiederhole noch mal eine Frage, die mir in dem Zusammenhang immer wieder durch den Kopf geht.
Die Gothicszene entwickelte sich aus der Punkszene.


Das ist wohl schon der grundlegende Fehler.
Das galt mit viel Drücken, Hängen und Würgen vielleicht noch für die Waver aus den frühen Achtzigern.
Aber damals kamen schon Einflüße aus dem New Romantic und Industrial/Electropunk (DAF, TG etc.) hinzu.

Ja, natürlich ist die Entstehung komplexer, aber für das aktuelle Thema reicht ein grober Anriß, um zu erläutern, was ich meine.
Und egal, wieviel Entwicklung seit den 80ern stattfand, Fakt ist doch immer noch, daß sich die Gothicszene sowohl optisch als auch inhaltlich bewußt vom Rest der Gesellschaft abgrenzt.



 
Zitat

Beide Szenen haben als Grundlage u.a. gemein, daß sie sich in ihrem Stil sowohl modisch, musikalisch und philosophisch  von  der "normalen  Gesellschaft" abgrenzen.
Im Kern ist also jede dieser beiden Szenen aus einer Ablehnung und dadurch bewußten Hinwendung zu einem anderen Lebensstil entstanden.
Wer hat dann eigentlich, und wann die - ob der Entstehungsgeschichte vollkommen absurde - Forderung, Toleranz oder Akzeptanz müsse das zentrale Gut der Szene sein, postuliert ?  


Das mag mal in den Achtzigern gegolten haben.
Mittlerweile ist die schwarze Szene wieder mal Teil des Mainstreams geworden. Traurig
Ich erinnere nur an diese Popstars-Band, die sich gottseidank schnell wieder aufgelöst hatte...


Und genau das ist doch das Problem.
Warum ist Goth denn Teil des Mainstreams geworden ?
Natürlich gibts dafür einige Gründe, aber wenn man es genau nimmt, ist die immer wieder geforderte Toleranz sämtlicher szenefremden Einflüsse in der Szene mit ein Grund. Wenn Hinz und Kunz mit offenen Armen in der "dunklen Szene" empfangen werden, ziehn die Läden, die Hinz und Kunz bedienen, natürlich nach.

Meines Erachtens kann eine Szene nur dann gesund existieren, wenn sie sich gewisse Grundwerte erhält, und Einflüsse, die gegen diese konträr gehen, ausgrenzt.
Nichts gegen Entwicklung, aber gegen Entstellung.
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Wygnus
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« Antworten #38 am: 12. 12. 2006, 06:30 »


Ich wiederhole noch mal eine Frage, die mir in dem Zusammenhang immer wieder durch den Kopf geht.
Die Gothicszene entwickelte sich aus der Punkszene.


Das ist wohl schon der grundlegende Fehler.
Das galt mit viel Drücken, Hängen und Würgen vielleicht noch für die Waver aus den frühen Achtzigern.
Aber damals kamen schon Einflüße aus dem New Romantic und Industrial/Electropunk (DAF, TG etc.) hinzu.


DAF haben ihre Ursprünge ebenfalls im Punk - Düsseldorfer Scgule usw Zwinkernd



Zitat


Und Hand aufs Herz, die Puschels sind doch am ehesten bei Industrial (Techno) und Hellectro zu finden.
Und diese Veranstaltungen zu meiden ist recht einfach.

Hier in der Gegend haben se leider viele Bekannte Gemischtveranstaltungen übernommen.
 
Naja und grade wenn man auf Musik steht in deren Texten es oft um Tod, Verstümmelung, Vergewaltigung und Dominaz geht, sollte man schon das Rückred besitzen über so ein T-Shirt mit einem lächeln hinwegzugehen - und wenn nicht ist mir das ganz ehrlich herzlich egal.  devil_69

MfG Arne
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miconomic
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« Antworten #39 am: 08. 02. 2007, 14:04 »

Meine Güte - hier wird sich ja regelrecht "gekloppt"!  :puzz:

Deswegen auch von mir ein tiefgründig-anregender Kommentar:
Ich glaube das Recycling-Zeichen steht einfach nur für die Plastikklamotten. Oder nich?

*duck*
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sigs nerven
Wygnus
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« Antworten #40 am: 08. 02. 2007, 15:27 »

Hier geht das alles noch. Im SG Gästebuch der Erschafferin ist es richtig rund gegangen.

MfG Arne
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Jean Paul
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« Antworten #41 am: 08. 02. 2007, 21:11 »


Wer darüber noch lachen kann, der lacht vermutlich auch über Furzkissen.
 


Furzkissen


tschuldigung Zunge
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Korgoth of Barbaria!
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