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Gothic-/Fetisch- & Bizarre-Talk 20. 05. 2012, 18:16 *
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Autor Thema: Hipphopper uns überlegen!!!  (Gelesen 3895 mal)
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Reisender
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« am: 19. 04. 2006, 11:37 »

Das ist jetzt kein Witz!
Nach einer interessanten Diskussion mit meinem guten Freund Seneca von Nachtwelten, möchte ich mit diesem Treat einmal ein paar nachdenkliche Gedanken loswerden.

Ist es nicht inzwischen so, dass die ganze Hipphopp-Geschichte der schwarzen Szene weit überlegen ist oder zumindest im Begriff ist dies zu werden?

Vorbei sind längst die Zeiten, in denen die schwarze Szene sich auf einsamen Friedhöfen traf, um bei Kerzenschein sich mit düsterer Lyrik zu beschäftigen. Vorbei ist die Zeit, in der sich die schwarze Szene die Klamotten selbst nähte und es nicht schlimm war, wenn man auch mal in schwarzer Jeans und T-Shirt ankam.
Stattdessen führen dumpfbackige, oberflächliche Modetypen und Tussen in Lackfummel das Regiment in der Szene, verkommt die Musik zu einem oberflächlichen Techno-Gestampfe und Texte scheinen sich ja, wenn überhaupt irgendein Inhalt, eine Message da drin ist auf die Botschaft zu beschränken, das Gott ein Poppstar ist.....

Immer mehr dumpfbackige Kinder sehen die schwarze Szene als eine Techno-Szene in Schwarz an. Wozu überhaupt auf das M'era Luna oder WGT gehen, wenn die Loveparade in Berlin ganz klar die bessere Techno-Mucke zu bieten hat?

Goethes Erben, Lacrimosa und Andere, die wenigstens versuchen ihre Musik mit einem Anflug geistigen Tiefgangs und sinnreicher Texte zu versehen werden von vielen dieser mongoloiden Schwarzschnäbel inzwischen als Musik für "Poser, die alles besser wissen" bezeichnet....

Wenn wir diese Entwicklung mit Jener in der Hipphopp-Szene vergleichen, hat Diese Szene in bedenklichen Maße geistig aufgeholt.

Vorbei sind die Zeiten, in denen nur Bands *oops*-Mucke mit Ghettotexten zum Besten gaben. Inzwischen sind immer mehr Gruppen nachgerückt, denen man schon an den Texten ansieht, wessen Geistes Kind sie sind. Da entstehen äußerst geistreiche, freche, sozial- und gesellschaftskritische Texte , mit der das immer platter werdende Zeug in der schwarzen Szene langsam nicht mehr konkurrieren kann.

Maßgeblichen Anteil daran haben Disco-Tussen, die mal eben sich in Lackfummel schmeißen, weil  heute ja mal Elektro-Abend angesagt ist.... Uniformität pur!

Früher gab es einen schönen Spruch:
"Ihr lacht über uns, weil wir anders aussehen? Wir lachen über Euch, weil Ihr alle gleich ausseht!"

Inzwishen hat eine widerliche Uniformität in den Großdiscotheken für die schwarze Szene Einzug gehalten! Es gibt immer mehr verblödetes Volk, dass einen Abgang bekommt, wenn es sieht, dass jemand die Underworld-Edition von X-tra-X trägt..... Ich hab noch den Spruch im Ohr: "Schwarz ist man mit dem Herzen". Immer mehr Mütter reicher Eltern kaufen sich einen teuren Fummel und kaufen sich so gewisser maßen in die Szene ein.

Die schwarze Szene ist schon längst keine Subkultur mehr und wird schon seit geraumer Zeit von Kräften Hoffähig gemacht und gesteuert, die mit dem Verkauf von Musik und Klamotten ein Heidengeld verdienen. Längst hat Pimki, Hennes & Mauritz und Andere Gothic-Lines in ihrem Programm, ist die schwarze Szene ein fest einkalkulierter Einnahmefaktor.

Meine Prognose: Der schwarzen Szene steht der selbe Tod ins Haus, wie der Hippiebewegung in den 70ern, die durch Kommerz erst hoffähig wurde und schließlich vor ihrem Aus stand, weil der Markt gesättigt war.

Und die Hipphopp-Szene? was mit ihr wird wage ich keine Prognosen abzugeben. Eines weiß ich jedoch: gegenüber der immer platter werdenden Schwarzen Szene hat sie immens aufgeholt!
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Coldness_of_Heart
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« Antworten #1 am: 22. 04. 2006, 20:09 »

Zitat

aber ich denke nicht, dass gegenüber dem fortbestand der (ursprünglichen) schwarzen szene sorge besteht



doch. wir haben in graz den ersten gothic club österreichs gehabt. 1984 war das. dann, 10 jahre später kommt der besitzer auf die tolle idee, dass metaler mehr geld ausgeben (weil sie mehr saufen und so) und weils mehr davon gibt. er ändert das ganze programm auf metal um, nd die grazer szene is bis auf eine handvoll goths vollständig ausgestorben.

soviel dazu, dass die eigentliche szene NICHT vom aussterben gefährdet is Traurig  
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weltenende
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« Antworten #2 am: 22. 04. 2006, 13:37 »

im grunde gibt es in jeder szene solche polarisierungen. und es wird auch beide gruppierungen immer geben, dagegen ist nun mal kaum etwas zu machen.
im grunde geht es (mir) um die musik. relativ egal, was welcher szene angehörig ist, oder wie weit es kommerzialisiert wird - ideen sterben nun mal nicht. das gilt zwar leider auch für dumme, aber ich denke nicht, dass gegenüber dem fortbestand der (ursprünglichen) schwarzen szene sorge besteht. es gab in jeder zeit gewisse mentale gruppierungen, und die wird es auch immer geben. wie schon oben genannt wurde wird es immer musiker geben, die sich auf werte besinnen und ihre musik machen, und genauso wird es immer menschen geben, für die sie gemacht werden.
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Ellinian
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« Antworten #3 am: 19. 04. 2006, 12:03 »

Habe mir deinen Beitrag gerade durchgelesen und muss erschreckenderweise sagen:

Ja, du hast leider recht!

Zum einen können wir uns zwar noch amüsieren, wenn wir als Tokio-Hotel-Fans deklariert werden
(einem Bekanntem von mir letztens im Kino wirklich passiert) aber die Vereinheitlichung des "Stils" sollte eigentlich jedem auffallen.

Hinzu kommt, nicht dass es immer etwas negatives sein muss, die Tatsache, dass die sogenannte "Szene" genau aus den von dir genannten Gründen immer jünger wird. Die in "Dork-Tower" so schön dargestellten "Schnuckelgrufts" sind mittlerweile eher diejenigen, die in den Clubs zahlenmäßig am häufigsten vertreten sind.

Die Frage ist nur, gibt es eine Möglichkeit, dass zu verhindern oder nicht?

Sollte hier jetzt der Aufruf zu mehr Individualität kommen oder eher das gute alte
"weniger ist mehr"?

... und bewirkt es überhaupt etwas?

Ich hoffe, dass sich einfach die Zeit weiterdrehen wird, wie sie es immer getan hat, dieses Schwarz sein ist schick, eine kurze Modeerscheinung ist und diejenigen, die nicht nur mal ne dunkle Klamotte tragen, weil es IN ist oder heute Gruftiabend in der Disco stattfindet am Ende immer noch da sein werden.

Aber aufgrund der Entwicklung in den letzten Jahren muss, nicht möchte, ich mich wahrscheinlich deiner Meinung anschliessen ...

Schade eigentlich ...
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es lebe hoch die euphorie
doch mag ich auch melancholie
denn nur wer manchmal melancholisch
ist auch zur rechten zeit euphorisch
natürlich ist das rein rethorisch
doch das, das ist bei mir notorisch
BlackPlanet
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« Antworten #4 am: 19. 04. 2006, 13:28 »

Lieber Reisender,

sicherlich hast Du mit Deinen Beobachtungen recht und ich möchte Dir da gar nicht widersprechen.

Ich finde nur, dass man zwei Szenen nicht einfach so vergleichen kann, und auch innerhalb einer sog. "Szene" nicht alles verallgemeinern kann.

Glücklicherweise kenne ich auch noch ein paar Leute, für die die Aussage "Schwarz ist man mit dem Herzen" noch gilt. Allerdings ist das inzwischen scheinbar wirklich die Minderheit, was schon traurig ist.
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Wulfkin
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« Antworten #5 am: 19. 04. 2006, 14:14 »

Ein großes Problem ist wohl die Tatsache: SCHWARZ MACHT SCHLANK Lächelnd

Seien wir doch mal ehrlich, die schwarze Szene besteht inzwischen doch nur noch aus sehen und gesehen werden. Es kommt nicht mehr so drauf an, was man denkt, wie man lebt - viel wichtiger ist doch dass ich vier Stunden vor dem Spiegel stehe und Klamotten trage, bei der jeder vor Neid erblaßt (auch mit weiss geschminkten Gesicht versteht sich). Nicht weil ich Indiviualität an den Tag legen will - ich muss es tun um überhaupt noch aufzufallen  bzw. nicht zwischen kleinen Pseudogoths unterzugehen, die bei C&A von Mami ne schwarze Bluse bekommen haben. (Edit: Aufgrund der Größe werde ich das eh nicht tun Zwinkernd )
Mal n kleiner Einblick in Wulfis Monastery-Erfahrung. Electrocity ist angesagt, d.h. Industrial & EBM. Der DJ will das Publikum "austesten" und legt Scooter "Hyper Hyper" auf...
Erfahrung 2: Schwarz wird Massentauglich. :Wumpscut: werden von einigen als dunkle Version von Marusha und Konsorten gehandelt. Dunkler Techno, House, Rave --> Raver bei den Events ^^
Erfahrung 3: Die "Schwarze Szene" kann sich selbst nicht mehr leiden, überholt sich und wechselt. Ein guter Freund von mir zieht inzwischen Goa-Tracks Feindflug vor, allein aus dem Grund das die "Szene" (das Wort nicht ab kann) arrogant und überheblich ist. Vorbei die Zeiten in denen man sich schlicht gekleidet noch wo wohl fühlen konnte - man wird müde belächelt, als Trottel hingestellt und mit "Schau dir mal den an" ausgeschlachtet...

Ich geb es gerne zu: Ich gönn mir lieber mal 'ne Dosis Curse, Blumentopf, Absolute Beginner als mich nach szenetauglicher Musik umzusehen die mir gefällt. Manchen HopHippern muss man wirklich zugestehen dass sie Texte schreiben, die der "schwarzen Szene" längst verloren scheinen... wie oben schon erwähnt: es läuft sich platt. Und musikalisch ist es das gleiche Dilemma. Wo ich im HipHop Genre Abwechslung in den Songs finde, hör ich sonst nur Wiederholungen und Kopien.
Man nehme Thomas D - Lektionen in Demut. Etwas das in Schwarz nicht dagewesen ist.
Und kommt eigentlich was nach? Man nehme mal die Großen: Lacrimosa, Goethes Erben... alles was in die Kerbe schlägt kommt niemalsnimmernicht an den Grad der Genialität ran.
Und auch sonst fehlt der "Nachwuchs". Die Bekannten Musiker gründen mehr Projekte, als dass was neues nachkommt.
Dagegen wird Goth als neue Größe angesehen, Casting Shows stellen Gruppen wie Nu Pagadini zusammen um die Kiddies auf schwarz zu trimmen...

Zitat
Meine Prognose: Der schwarzen Szene steht der selbe Tod ins Haus, wie der Hippiebewegung in den 70ern, die durch Kommerz erst hoffähig wurde und schließlich vor ihrem Aus stand, weil der Markt gesättigt war.

Ich denke mal das wie Phönix aus der Asche sich die richtigen wieder erheben werden. Mode kann sterben, aber ein Lebensgefühl bleibt doch immer das selbe.

LG//.:S:.
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Guten Menschen wachsen Flügel, nur ich bin ein schwarzes Schaf
weltenende
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« Antworten #6 am: 19. 04. 2006, 19:17 »

mmmmh.... was soll ich sagen? meine meinung wird hier zu hundert prozent vom schäfchen vertreten.v devil_92
dem kann ich nix hinzufügen. mmmmh...
menno... *grummel vor sich hin, da ja ohnehin nicht zum sprechen gekommen*

[Editiert am 19.4.2006 von weltenende]
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sub  
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« Antworten #7 am: 19. 04. 2006, 19:38 »

Habe mich vor paar Wochen noch mit jemanden der das Eisenlager mit gegründet hat  genau über das Thema unterhalten. Wir sind genau zu dem gleichen Ergebnis gekommen.
Zum Teil ist es wirklich schon ein Affenzirkus, die Lacktussen wackeln mit ihrem Hintern und Typen, die Absolut nicht mit der Szene zu tun haben, stehen am Rand und glotzen, solange bis sie geil genug sind nach hause zu gehen um zu ……..
Ob man die komplette Schuld diesen Mädels geben kann, weiß ich nicht,
ich weiß nur das mir Lack nicht gefällt.
Gegen die Elektromusik habe ich nix, teilweise finde ich sie gut. Nur finde ich die alten Sachen auch besser, die Texte sind mir persönlich auch wichtiger als 100 bpm.
Letztens war ein Kollege bei mir der gabba gehört hat. Er hat sich gewundert warum ich  schranz höre, den Begriff kannte ich vorher gar nicht. Ich habe Combichrist gehört.
Am übelsten fand ich oomph auf der togo hits cd, da musste ich einfach nur noch grinsen.
Ab und zu ziehe ich mich auch noch mal schwarz an, je nachdem wie ich gerade Lust habe, wenn ich dann mit einer Jeans und einem farbigen T-shirt auftauche ist es mir auch total Wurscht wenn mich manche für total uncool halten. Es zählt halt was in mir ist.
Hip Hop mit der Szene zu vergleichen, kann ich nicht soviel zu sagen, dafür bin ich nicht kompetent genug, hab früher nur die Fanta 4 und ihre solo Projekte gehört, aber die Aussagen waren damals auch schon richtig gut.


[Editiert am 19.4.2006 von sub]
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Reisender
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« Antworten #8 am: 20. 04. 2006, 10:48 »

Es ging mir in dem Treat in erster Linie um die Tatsache, dass die Hipphoppszene uns in vielen Bereichen INTELLEKTUELL überholt hat (auch wenn man die beiden Szenen nicht miteinander vergleichen kann). Damit meine ich die breite Masse innerhalb der schwarzen Szene. "Gothic" ist ja inzwischen für viele, denen es zunehmend peinlich ist mit geistigen Hohlkörpern in schwarz auf eine Stufe gestellt zu werden ein Schimpfwort geworden. All dies tat ich auch vor dem Hintergrund, dass viele Schwarzkittel den Hoppern eine gewisse Verachtung entgegenbringen, wobei ich mich inzwischen fragen muss, auf was wir uns inzwischen noch was einbilden können.

.... und was die Toleranz angeht, so war dies immer die Toleranz unter intellektuellen Freigeistern, die sich Aufgrund ihres Intellekts ungeachtet ihrer unterschiedlichen Auffassungen Achtung entgegen brachten.

Ich hab auch Nichts dagegen, wenn man sich schick oder erotisch von mir aus sogar fast völlig nackt kleidet. Es kotzt mich an, wenn außer dieser Fassade Nichts, aber auch gar nichts mehr dahintersteckt.... und genau DAS ist eingetreten. Leider haben derzeit die Intellektuellen Flachwichser und Kleinhirnliliputtaner in der Szene zahlenmäßig die Überhand gewonnen!
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Thalion
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« Antworten #9 am: 20. 04. 2006, 11:38 »

hmmm da ist sicherlich etwas dran. liedtexte sind meist ziemlich einfallslos geworden.

jedoch gibt es immernoch leute, die gothic als überzeugung sehen und das wird sich so schnell auch nicht ändern. es wird auch immer musiker geben, die musik für diese leute machen werden.

auch mal angenommen, in 10 jahren ist gothic sein out. meinst du nicht, dass der "alte kern" dennnoch treu bleiben wird? modekiddies gibt es überall und nicht nur bei uns.
meine meinung, lasst sie nur. stören tun sie mich nicht direkt und irgendwann sind sie auch wieder weg, falls es nur eine modeerscheinung ist. wenn sie bleiben sollte man sich vielleicht gedanken machen, ob sie nicht wirklich dazu gehören.

anstatt sich den kopf darüber zu zerbrechen, dass wir nicht mehr tiefsinnig sind, unternehmt etwas. sorgt dafür, dass wir es weiterhin sind. zeigt denen, die verallgemeinern, dass wir es nicht sind, vom gegenteil.
und vor allem... stört euch doch nicht an diesen modeleuten. zieht lieber euer ding durch.
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blackbetty
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« Antworten #10 am: 20. 04. 2006, 13:51 »

Hi,

irgendwie kommt mir diese "die Szene stirbt"-Diskussion reichlich bekannt vor.. natürlich gibt es da einen Trend, ich bin auch entsetzt, wie simpel die Musik in den Clubs geworden ist.. allerdings messe ich die "Szene" nicht an dem, was auf den Tanzflächen läuft.. da hat schon immer der Massengeschmack regiert, wenn ich da an die Klagen über EBM, Electropop, Electroclash usw denke, ist bei jeder neuen Musik von "den Alten" erstmal geschrien worden..

Ich kenne wesentlich mehr Musik, als ich jemals in einem Club gehört habe, zuhause höre ich auch auf die Texte.. ich denke, das geht vielen so, und aus dem Potential wird sich wieder etwas entwickeln.. schließlich wird Musik ebenso wie ein Lebensgefühl nicht in Clubs gemacht.

Der Grund für die Existenz dieser Subkultur liegt in Gemeinsamkeiten, böse formuliert in Unverstandenfühlen, Borderline, Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Depressionen, Melancholie usw...
Solange diese Gefühle nicht sterben, brauchen sie einen Ausdruck, daher glaube ich nicht an den Untergang der Szene..

Was das mit dem Mangel an Intelligenz angeht: da haben wir doch alle eine bequeme Konsumentenhaltung angenommen: hey, warum führt keiner intelligente Gespräche mit mir? Ist das nicht das gleiche wie: warum spricht mich keiner an? hier wurde eine Diskussion losgetreten, also führen wir doch eine.. geht doch.

Um das Niveau noch mal zu heben Lächelnd: O tempora! O mores! Schon die alten Römer haben über die degenerierte Jugend gejammert, wären da alle Prognosen eingetreten, würden wir schon wieder auf Bäumen leben. Wir wären unmoralisch, areligiös, verdummt, ich kann es nicht mehr hören.

Ich sehe heute ebenso einfallsreiche Outfits wie früher und ich sehe genug Leute, die die gleiche Anzahl Bands/Projekte kennen wie früher.. nur habe ich weniger Verständnis für die.. Ich sehe die Szene heute einfach anders, wenn ich mich daran erinnere, daß ich mal zu den "Altgedienten" aufgeschaut habe  :knockout: ..

Vieles dessen, was früher in Clubs ablief, ist heute im Internet. Gerade gestern noch mit meiner besten Freundin diskutiert: Wer lernt heut noch jemanden im Club kennen? 90% Internet.. Wo diskutieren wir? 90% Internet..

Wie in so vielen Dingen dreht sich das Rad der Zeit weiter und wird auch das zerstören.. und durch etwas Neues ersetzen.

jaja.. die Szene stirbt *aufreg*

Grüße,
Stefan


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Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Leute ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben.
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darkon
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« Antworten #11 am: 20. 04. 2006, 13:56 »

Ich weiß ja nicht wo ihr euch rumtreibt....

Aber schief angesehen werden weil man in Jeans und Shirt weggeht? Ist mir noch nicht passiert, udn ich bin oft genug so unterwegs.
Oberflächliche Leute gab, gibt und wird es immer geben, das ist kein Phänomen der schwarzen Szene. Da hatte ich während meiner Rave-Zeit genauso, in der schwulen Szene (egal ob Disco, Fetisch oder sonst eine) per Klischee eh und es würde mich überraschen, wenn das in anderen Szenen nicht der Fall ist.
Warum sollte es anders sein? Es gehört nunmal zur Natur des Menschen.

Und das wir in den Achtzigern vieles selbstgenäht haben, hatte ja auch durchaus andere Gründe. Zumindest bei uns war es damals schwierig gescheite Klamotten zu kaufen, eigentlich gab es außer dem Bogeys in Wiesbaden (RIP) udn halt Versandhändlern nicht viel. Das war eher eine Notlösung.



Sicher gibt es ein paar HipHop-Acts mit guten Texten. Es gibt bei fast jeder Musikart Bands mit guten Aussagen etc. aber guck dir mal an wie die Szene selbst aussieht.
Gerade in der HipHop-Szene hängen die zugekifften Nachwuchsalkoholiker im dutzend rum, und von Respekt voreinander ist da auch nichts zu sehen.
Ich hab lange genug in einem Plattenladen mit großem Sortiment gearbeitet und mehr Kontakt mit HipHoppern gehabt als mir lieb war.....

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Coldness_of_Heart
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« Antworten #12 am: 20. 04. 2006, 21:34 »

ihr verwechselt da was... es gibt meiner meinung nach nicht so viel mehr *echte* goths als früher.... dafür umso mehr schwarzbunte, die 70% der szene ausmachen, und denne es nur um party geht. das sind aber keine goths. sondern schwarzbunte.
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pepperpott
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« Antworten #13 am: 20. 04. 2006, 21:37 »

ooooch.

ich finde, man kann - vorausgesetzt man hält die augen und ohren offen - doch immer noch und immer wieder viel neues und inspirerendes entdecken  

da ist - besonders im moment - doch viel bewegung drin und ich hab auch den eindruck, dass es im ruhrpott immer schon ein bisschen anders war als z.b in rhein-main oder gar in der tiefsten provinz, wo ich eigentlich herkomm und vor fast 20 jahren weggegangen bin...

die "szene" besteht imho doch eigentlich aus vielen szenarien mit unzähligen facetten. stillstand bedeutet rückschritt und es liegt an den einzelnen beteiligten, wohin sich das entwickelt...
 
Cool  
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blackbetty
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« Antworten #14 am: 20. 04. 2006, 22:20 »

Holsteiner Schwarzbunt ist für mich immer noch eine Kuhsorte, aber die Gothic-Szene ist ja auch teilweise im Besamungbusiness..

90% der Gothics sind scheisse, weil 90% von allem scheisse ist.
Die alte 90/10 rule..
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« Antworten #15 am: 21. 04. 2006, 09:13 »

Man blicke nur mal bei SG rein. Das meistgenannte Wort bei "ich hasse" ist HipHopper
Klar werden die gehasst, denn man merkt das diese Szene nach ihrem Zwischenspiel der Inhaltslosigkeit sich wieder auf ihre Wurzeln besinnt und Inhalte vermittelt (wenn man mal von einem Berliner Label namens Aggro absieht).
In die Inhaltslosigkeit aus der sich die HipHop Szene erhebt stürzt derzeit die schwarze Szene. Diskutieren mit den Jüngeren bringt oft nix, die Jugend versucht seit jeher gegen ihre "Eltern" zu rebellieren.
Was kann man tun? Einmal an DJs appelieren etwas mehr wert auf Inhalte zu legen und
Zitat
Meine Prognose: Der schwarzen Szene steht der selbe Tod ins Haus, wie der Hippiebewegung in den 70ern, die durch Kommerz erst hoffähig wurde und schließlich vor ihrem Aus stand, weil der Markt gesättigt war.
 hoffen das das schnell passiert und z.B. die Technoszene wieder cool wird und die Leute abzieht.

Schöne Grüße an Seneca. Eine der Personen die ich sehr vermisse. Muss mal wieder öfter die NAchtwelten besuchen
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« Antworten #16 am: 21. 04. 2006, 20:09 »

Es ist eine uralte Diskussion die wir hier führen egal ob es um Interlekt oder Mode geht früher oder später kriegen sie uns.
Und wir können nichts dagegen tun.
Früher gab´s keine Shops wo wir einkaufen konnten und heute gibt es dermassen viele dass uns die Auswahl schwer fällt.
Was die interessanten Texte angeht es gibt genug Bands die sich nicht mit Plattitüden rumschlagen aber entweder sind sie zu klein oder das Gros der "Partypeople" will sowas nicht hören.-Was ich aber auch verstehen kann.

Schwarz lebt und überlebt durchs Sein und nicht durch hinterherlaufen.
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« Antworten #17 am: 21. 04. 2006, 20:22 »

die szene kämpft seit anbeginn mit denselben *problemen* wie die punk szene: es wird sofort alles kommerzialisiert und ausgebeutet. daraus resultieren die gleichen konsequenzen - als *punk* wird heutzutage von den kiddies blink182, good charlotte oder ähnlich seichte musik bezeichnet, wie es bei uns eben within temptation, evanescence oder HIM und co sind...


nur das schlimme is: schwarz gilt mal dauerhaft als *in*, zieht deshalb hörer oben genannter musik an. die masse an den *neugrufties* und deren musikgeschmack vertreibt die alteingesessenen szene gänger aus den lokalen, die djs passen ihr programm den wünschen an...


und in ein paar jahren sind wieder HIM headliner aufm mera luna, das is für mich sicher devil_92
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Wulfkin
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« Antworten #18 am: 23. 04. 2006, 01:40 »

Zitat
10 jahre später kommt der besitzer auf die tolle idee, dass metaler mehr geld ausgeben

Das klingt ja förmlich nach einer Marktlücke *hihi* Yeah... in Graz n Gothic-Schuppen eröffnen... *kopfkratz* Erst die Welt.Herrschaft, dann das...
Ich weiß nicht... wenn sich die Leute wegs sowas zerstreuen oder ändern... dann bestätigt das doch nur das Bild der Öffentlichkeit: Die Schwarze Szene ist aufgesetzt

Nimm einem Menschen den Odem und er stirbt. Nimm einem Goth die Dizze und er ist kein Goth mehr Lächelnd Eigentlich eine coole Vorstellung... sollte das den Leutz nicht einfach gehörig egal sein, ob sie nun nen Schuppen haben oder nicht? Ich kann auch in nem Pub "schwarz" sein, dafür brauch ich nicht unbedingt ne Gothic-Dizze. Egal...
Damit stellt man sich doch auf die gleiche Ebene mit den Kerzerlschluckern äh Kirchgängern. Man sucht sein Heil in einem Gebäude von Menschen.Hand erbaut. Keiner besinnt sich drauf zurück das der Glaube in einem selbst innewohnt, sondern braucht dafür einen Ort. Kann ich nicht nachvollziehen. Wie auch? Ich habe von einer "Szene" in Bayern nicht wirklich viel gesehen... klar, 50km von mir weg war ne RockFabrik, aber das war es dann auch schon wieder. In Kempten (Allgäu) wurde ich angesehen, als hätten sie noch niemalsnimmernicht never/ever einen schwarzen Mantel gesehen.
Ich habe in meiner alten Heimatstadt Punks gesehen, aber Goths. Nein. Liegt wohl daran dass wir keine Goth-Disco hatten *hihi* Hat mich trotzdem nicht davon abgehalten meine Musik zu hören, meinem Weg zu folgen und meine Denkweise zu haben. Warum auch?
 

Was den Kommerz angeht: Sicher wird sich immer wer drum reissen die Kohle einsacken zu können. Wer wäre nicht gern derjenige welche, der von HIMs Erfolg finanziell profitiert? Zeig einem Affen wo die süßesten Früchte hängen und er wird immer wieder da hinlaufen. Zeig der Musikindustrie das Goth Geld bringt und sie stürzen sich wie die Aasgeier drauf. Aber das ist überall so. Sobald etwas mehr von einem Artikel verkauft wird, springen die Geldscheffel.Gene an, man wittert den fetten Braten und sieht den Topf Gold am Ende des konsumgeilen Regenbogens.
 

Die Musik hat sich nur eben auch gewandelt. Gehen wir mal weg von irgendwelchen Clubs - klar dass da möglichst simple Sachen gespielt werden. Aber die Musik wandelt sich doch auch sonst ziemlich in die Richtung. Es gibt die Helden der Musikszene, teilweise schon Urgestein - auch vom Alter her Zwinkernd Aber was kommt denn noch nach? Projekte von namenhaften Musikern, wirkliches Frischfleisch bleibt fast gänzlich aus, kann sich nicht behaupten und versinkt wieder in der Erde.
Und auch den Großen gehen die Ideen langsam aus. Es braucht frisches Blut, das aber nicht raus kann. Wie der Kommerz mit HIM, sehen auch die Musiker dass sie mit unz-unz und wenig Text genau so viel verdienen - wenn nicht sogar mehr; wozu soll man sich dann noch die Mühe machen große Werke zu vollbringen? Die Fans bleiben ja eh ihren Helden treu...
 
 
 

Sollte da jetzt n bissi was doofes und sinn.loses drinnenstehen - die Uhrzeit ist schuld *hihi*
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« Antworten #19 am: 23. 04. 2006, 10:12 »

Zitat
Zitat
10 jahre später kommt der besitzer auf die tolle idee, dass metaler mehr geld ausgeben

Das klingt ja förmlich nach einer Marktlücke *hihi* Yeah... in Graz n Gothic-Schuppen eröffnen... *kopfkratz* Erst die Welt.Herrschaft, dann das...
Ich weiß nicht... wenn sich die Leute wegs sowas zerstreuen oder ändern... dann bestätigt das doch nur das Bild der Öffentlichkeit: Die Schwarze Szene ist aufgesetzt

Nimm einem Menschen den Odem und er stirbt. Nimm einem Goth die Dizze und er ist kein Goth mehr Lächelnd Eigentlich eine coole Vorstellung... sollte das den Leutz nicht einfach gehörig egal sein, ob sie nun nen Schuppen haben oder nicht? Ich kann auch in nem Pub "schwarz" sein, dafür brauch ich nicht unbedingt ne Gothic-Dizze. Egal...
Damit stellt man sich doch auf die gleiche Ebene mit den Kerzerlschluckern äh Kirchgängern. Man sucht sein Heil in einem Gebäude von Menschen.Hand erbaut. Keiner besinnt sich drauf zurück das der Glaube in einem selbst innewohnt, sondern braucht dafür einen Ort. Kann ich nicht nachvollziehen. Wie auch? Ich habe von einer "Szene" in Bayern nicht wirklich viel gesehen... klar, 50km von mir weg war ne RockFabrik, aber das war es dann auch schon wieder. In Kempten (Allgäu) wurde ich angesehen, als hätten sie noch niemalsnimmernicht never/ever einen schwarzen Mantel gesehen.
Ich habe in meiner alten Heimatstadt Punks gesehen, aber Goths. Nein. Liegt wohl daran dass wir keine Goth-Disco hatten *hihi* Hat mich trotzdem nicht davon abgehalten meine Musik zu hören, meinem Weg zu folgen und meine Denkweise zu haben. Warum auch?
 

Was den Kommerz angeht: Sicher wird sich immer wer drum reissen die Kohle einsacken zu können. Wer wäre nicht gern derjenige welche, der von HIMs Erfolg finanziell profitiert? Zeig einem Affen wo die süßesten Früchte hängen und er wird immer wieder da hinlaufen. Zeig der Musikindustrie das Goth Geld bringt und sie stürzen sich wie die Aasgeier drauf. Aber das ist überall so. Sobald etwas mehr von einem Artikel verkauft wird, springen die Geldscheffel.Gene an, man wittert den fetten Braten und sieht den Topf Gold am Ende des konsumgeilen Regenbogens.
 

Die Musik hat sich nur eben auch gewandelt. Gehen wir mal weg von irgendwelchen Clubs - klar dass da möglichst simple Sachen gespielt werden. Aber die Musik wandelt sich doch auch sonst ziemlich in die Richtung. Es gibt die Helden der Musikszene, teilweise schon Urgestein - auch vom Alter her Zwinkernd Aber was kommt denn noch nach? Projekte von namenhaften Musikern, wirkliches Frischfleisch bleibt fast gänzlich aus, kann sich nicht behaupten und versinkt wieder in der Erde.
Und auch den Großen gehen die Ideen langsam aus. Es braucht frisches Blut, das aber nicht raus kann. Wie der Kommerz mit HIM, sehen auch die Musiker dass sie mit unz-unz und wenig Text genau so viel verdienen - wenn nicht sogar mehr; wozu soll man sich dann noch die Mühe machen große Werke zu vollbringen? Die Fans bleiben ja eh ihren Helden treu...
 
 
 

Sollte da jetzt n bissi was doofes und sinn.loses drinnenstehen - die Uhrzeit ist schuld *hihi*



um das mal klarzustellen: discos habt ihr - wir nicht. bei uns sind die clubs lokale, mit ner tanzfläche, wohl gmerkt, einer sehr kleinen. und der größte clubs österreichs hat grad mal 200qm....  bei uns sind die clubs mehr trffpunkte, als *tanzpaläste* devil_92  
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Wulfkin
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« Antworten #20 am: 23. 04. 2006, 10:39 »

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um das mal klarzustellen: discos habt ihr - wir nicht. bei uns sind die clubs lokale, mit ner tanzfläche, wohl gmerkt, einer sehr kleinen. und der größte clubs österreichs hat grad mal 200qm....  bei uns sind die clubs mehr trffpunkte, als *tanzpaläste* devil_92  

Was glaubst Du wie ich mich abgebleckt habe, als ich nach Wien gezogen bin. Kannst Dir sicher meine Verwunderung vorstellen als ich einen dieser Clubs betreten habe und mir etwas verarscht vorkam Zwinkernd
Ich hatte zum Vergleich eh nur 2 Rofas: Augsburg und Ludwigsburg . Und ich war etwas sehr herb enttäuscht was die Größe angeht, hatte ich doch echt erwartet das es in einer von Europas größter Metropolen etwas wirklich grooooßes gibt. Stattdessen find ich so etwas übersichtliches vor...

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« Antworten #21 am: 23. 04. 2006, 11:45 »

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um das mal klarzustellen: discos habt ihr - wir nicht. bei uns sind die clubs lokale, mit ner tanzfläche, wohl gmerkt, einer sehr kleinen. und der größte clubs österreichs hat grad mal 200qm....  bei uns sind die clubs mehr trffpunkte, als *tanzpaläste* devil_92  

Was glaubst Du wie ich mich abgebleckt habe, als ich nach Wien gezogen bin. Kannst Dir sicher meine Verwunderung vorstellen als ich einen dieser Clubs betreten habe und mir etwas verarscht vorkam Zwinkernd
Ich hatte zum Vergleich eh nur 2 Rofas: Augsburg und Ludwigsburg . Und ich war etwas sehr herb enttäuscht was die Größe angeht, hatte ich doch echt erwartet das es in einer von Europas größter Metropolen etwas wirklich grooooßes gibt. Stattdessen find ich so etwas übersichtliches vor...

 



man könnte es auch so auslegen, dass bei uns gothic noch nicht zur reinen unterhaltung *verkommen* ist Zwinkernd
dürft ihr mir jetzt net übel nehmen, aber wenn ich fotos von matrix und co eh, krieg ich das kotzen! das hat doch mi gothic nichts mehr zu tun, sondern ist vergleichbar mit ner x-beliebigen mainstream veranstlatung, bei dieser größe... und das, sag ich mal, 95% aller matrix gänger (gilt auch für die andren großraum *discos*) keine gothics im eigentlichen sinne sind, is doch wohl klar..
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« Antworten #22 am: 23. 04. 2006, 11:47 »

Qwulfkin: warst du schon mal am schwarzen reigen oder dem 666? da gehen schon ganz andere dimensionen ab, oder? Lächelnd  
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Wulfkin
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« Antworten #23 am: 24. 04. 2006, 00:33 »

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Qwulfkin: warst du schon mal am schwarzen reigen oder dem 666? da gehen schon ganz andere dimensionen ab, oder? Lächelnd  

Schwarzer Reigen: Einmal... einmal und nie wieder... *sich arg schüttel*
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« Antworten #24 am: 24. 04. 2006, 12:50 »

ja heuer war die anlage sehr leise, aber so voll is es immer Zwinkernd
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